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From Deep South to Paradise 2016
Fazit
Oahu
Big Island Südstaaten Atlanta

 
 

Es war ein toller Urlaub!

Die gewählte Reisezeit März/April war prima, wobei ich eigentlich den März lieber auf Hawaii (da dann noch die Wale da sind) und den April in den Südstaaten (da es dann schon wärmer ist) verbracht hätte. Aber wir wollten den Hawaiiaufenthalt ans Ende der Reise legen, da wir dort mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit von schönem, warmen Wetter ausgehen konnten.

Von der Planung her hat alles gut geklappt. Auf dieser Reise konnten wir einige Vergünstigungen nutzen. Von daher - Thank you to our „Sponsors“! Vor allem an Delta Airlines wegen der Meilenflüge. Mit den Meilen, die ich durch meine Geschäftsreisen erflogen habe, konnte ich dann auch noch unsere InterIsland-Flüge abdecken. Durch meine Aufenthalte im Hyatt Place Alpharetta hatten wir eine Übernachtung im Hyatt Place Atlanta Airport North kostenlos. Dann hatten wir noch zwei kostenlose Übernachtungen durch das Bonus-Programm meines Arbeitsgebers, über das man auch Hotelaufenthalte buchen kann. Und von Best Western hatten wir noch zwei Travel Cards über jeweils 45 Euro und 100 Dollar. Insgesamt haben wir so bestimmt 2000 Euro gespart!

Die Südstaaten haben meine Erwartungen getroffen. Toll fand ich die Südstaatenarchitektur, die Bäume mit hängendem Moos, die Sümpfe mit im Wasser stehenden Zypressen. Nicht so toll fanden wir den Verkehr in den Städten. Da merkt man dann doch, dass die Gegend hier viel dichter besiedelt ist als der Westen. Das Wetter hätte ein bisschen besser sein können. Ein paar trübe Tage waren leider dabei. Dafür hatten wir rund um Charleston tolles Wetter, so dass wir dort auch unsere geplanten Kayaktouren machen konnten.
2008 hatten wir uns in drei Wochen die vier Hauptinseln von Hawaii angeschaut. Dabei sind allerdings Oahu und Maui etwas kurz gekommen. Am besten hatte es uns damals auf Kauai gefallen. Aber nur Oahu wird von Delta von Atlanta aus direkt angeflogen, deshalb haben wir uns diesmal für ein paar weitere Tage auf Oahu entschieden. Außerdem hat man dort ähnliche Landschaften wie auf Kauai. Und Big Island ist die größte Insel, da kann man eigentlich immer noch was anschauen, und außerdem hatten wir gehofft, vielleicht doch auch einmal Glück mit fließender Lava zu haben. Das war uns aber leider wieder nicht vergönnt. Die Lava fing erst einige Wochen später wieder an zu fließen, zum ersten Mal seit 2013. Aber es gibt auch tolle Schnorchelreviere auf Big Island. Insbesondere die Kapoho Tide Pools wollten wir noch einmal besuchen.

Diesmal haben wir uns auch entschieden, auf Hawaii komplett in Ferienwohnungen zu übernachten. Wenn man mehrere Tage vor Ort ist, finden wir das angenehmer als im Hotel, und außerdem braucht man dann nicht immer teuer essen zu gehen.

Das Wetter war insgesamt OK. Ich hatte den Eindruck, dass es heißer war als damals im Februar. Aber während es unten an der Küste eher heiß und schwül war, war es in den höher gelegenen Gegenden angenehm. Leider war die Sicht öfters sehr diesig. Im Radio hatte ich mal gehört, dass die Trade Winds wieder für bessere Luft sorgen sollten. Außerdem hatten wir dieses Mal auch zwei Regentage und mehr Wolken in den Bergen als 2008. Aber unten an der Küste war es eigentlich immer schön.

Beeindruckend waren wieder das Schnorcheln in den Kapoho Tide Pools, am Kahaluu Beach und natürlich die Delfin-Tour, außerdem die dschungelartige Vegetation und die Lavalandschaften und die Berge auf Oahu!

Atlanta Downtown hat mich positiv überrascht. Da hatte ich schon Berichte gesehen, dass es heruntergekommen sein soll. Aber rund um den Centennial Olympic Park war alles ganz ordentlich, und wir haben uns nicht unwohl gefühlt.
Abends im Dunkeln sollte man in Downtown aber wohl nicht mehr so unbeschwert auf die Straße gehen, wobei der Centennial Olympic Park sicher sein soll, und abends sollte man besser auch nicht mehr mit der MARTA fahren. Wobei es sicherlich einige Gegenden gibt, die man eher meiden sollte als andere.

Mal sehen, ob es irgendwann noch mal eine weitere Hawaii-Reise für uns gibt. Leider liegt das Ziel ja nicht gerade um die Ecke. Aber es ist auf jeden Fall eine sehr lohnenswerte Reisedestination. Uns gefällt, dass man hier das einfache Reisen in den USA mit den Landschaften der Tropen verbinden kann.

Die Südstaaten sehen uns hoffentlich auch noch mal wieder. Ich könnte mir z.B. noch eine Tour von Atlanta aus Richtung New Orleans vorstellen. Und entweder im Frühjahr zum Bärengucken oder im Herbst zum Bunte-Bäume-Gucken in die Smoky Mountains. Und auch die Outer Banks fände ich reizvoll…


 

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